Neurodermitis in Deutschland

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Neurodermitis

Die Haut rebelliert...Ob die Diagnose Neurodermitis, atopische Dermatitis oder endogenes Ekzem heisst – in jedem Fall ist die Haut ist extrem trocken und juckt. Es gibt Fälle, die völlig geheilt werden können, andere müssen lernen, damit zu leben.

(oder atopisches Ekzem, atopische Dermatitis)

Die Haut rebelliert...Ob die Diagnose Neurodermitis, atopische Dermatitis oder endogenes Ekzem heisst – in jedem Fall ist die Haut ist extrem trocken und juckt. Es gibt unterschiedliche Schweregrade. Betroffene leiden auch oft an atopischen Krankheiten (z.B. Asthma oder Allergien).

Atopische Stigmata (äusserlich sichtbare Symptome): dunkle Augenränder, rissige Ohrläppchen, Juckreiz durch Schwitzen oder Hautkontakt mit Wolle. Die psychischen Auswirkungen sind wegen der Scham über das Aussehen immens.
Bereits Säuglinge und Kleinkinder können dieses schwere Hautproblem haben. Es gibt Fälle, die völlig geheilt werden können, andere müssen lernen, damit zu leben. Die Tendenz steigt.

Ursachen

Neurodermitis wird meist von den Eltern an die Kinder vererbt. Aber nicht jede Veranlagung kommt zum Ausbruch. Psyche, Allergien und Umwelteinflüsse spielen eine grosse Rolle. Auch Stress und Trauer führen zum akuten Schub.

Symptome & Diagnose

  • Säuglinge und Kleinkinder: ekzemartiger roter Ausschlag (Gesicht, Hals, Rückseite der Arme und Beine, Windelregion), Milchschorf
  • Aus dem trockenen Ekzem kann durch Bakterien eine Infektion (Impetigenisierung) werden, Flüssigkeit tritt aus.
  • Kinder von ein bis zwei Jahren: Ekzem vornehmlich am Hals, in Arm- und Kniebeugen, an Hand- und Sprunggelenken; extremer Juckreiz, Hautverdickung durch häufiges Kratzen
  • Ältere Kinder, Erwachsene: Ekzem oft am ganzen Körper, trockene, fleckige, rötliche und verdickte Haut, grosse Entzündungsgefahr
  • Allergietests finden Auslöser der Neurodermitis. Bei Kleinkindern sind es oft Nahrungsmittel, später z.B. Pollen von Bäumen und Gräsern oder Hausstaubmilben.

Behandlung

  • Tägliche Hautpflege (rückfettende Ölbäder, Cremes und Lotionen), auch in beschwerdefreien Zeiten. Die Haut hat wechselnde Ansprüche (Sommer/Winter und in akuten Schüben).
  • Kortisonhaltige Salben gegen die akute Immunreaktion und Entzündung.
  • Chronische Formen erfordern eine systemische Behandlung mit dem Calcineurin-Inhibitor Ciclosporin, der die akute Immunreaktion abschwächt. Die orale Einnahme führt jedoch zu Nebenwirkungen im ganzen Körper – abhängig von Behandlungsdauer und Dosis. Diese kann nur der Dermatologe bestimmen.
  • Vermeiden Sie, was ein Ekzem verschlimmert, suchen Sie einen Dermatologen auf.
  • Eltern, die zu Allergien oder Neurodermitis neigen, sollten ihr Baby unbedingt von einem Facharzt (Allergologe) untersuchen lassen.
  • Das Tragen von Kleidung aus Baumwolle statt Wolle oder synthetischer Stoffe ist ratsam.
  • Sobald aus dem Ekzem Flüssigkeit austritt oder sich gelbe Bläschen bilden ist ein Besuch beim Hautarzt unumgänglich.

Prognose

50% der erkrankten Säuglinge und Kleinkinder gesunden innerhalb der ersten zwei Jahre wieder. Weitere 20% der Kinder können berechtigt hoffen, dass die Schübe mit dem Beginn der Pubertät enden.

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